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| Aus Jump+Run, Schule als System |
| An die Schwachen Ihr habt uns keinen Weg gewiesen, der Sinn hat, weil ihr selber den Weg nicht kennt und versäumt habt, ihn zu suchen. Weil ihr schwach seid. Euer brüchiges Nein stand windschief vor den verbotenen Dingen. Und wir brauchten nur etwas zu schreien; dann nahmt ihr das Nein weg und sagtet Ja. Um eure schwachen Nerven zu schonen. Und das nanntet ihr Liebe. Zeigt uns für jeden von uns, der Lärm macht, einen von euch, der im Stillen gut ist. Einen, der Sinnhaftes und Wertvolles kennt. Lasst, anstatt Keulen mit leeren Drohungen, Menschen auf uns los, die zeigen, wo der Weg ist. Nicht mit Worten, sondern durch ihre Taten. Ihr gebt auf. Ihr glaubt selbst nicht mehr an die Zukunft. Wieso sollen wir tun was ihr verlangt. Wozu die Energie und wohin. Wir sind doch nur halb-stark. Und ihr seid schwach. Gedicht eines unbekannten Jugendlichen, Bearbeitung H.Schelsky 1957 |



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